St. Hubertus Schützenbruderschaft Kaunitz e.V.
St. Hubertus Schützenbruderschaft Kaunitz e.V.

Die Ehrenkompanie

Brauereibesichtigung Krombacher

Am 29. September 2017 besichtigte die Ehrenkompanie die Krombacher Brauerei und vergewisserte sich über die ordnungsgemäße Herstellung des Bieres. Hier einige Fotos der Fahrt

1974 Gründung

Bisher regierte ein König ein Jahr und verschwand dann wieder in den Reihen der Schützen.

Dies missfiel dem König des Jahres 1972/1973 Johannes Stüker. Er hatte eine Idee. Die Könige aller Jahre treffen sich vor der Schützenfestsaison und schießen ihren „König der Könige“ aus. Bei Umzügen marschieren sie dann mit dem König der Könige an der Spitze ihrer Gruppe hinter der Bruderschaftsfahne.

Das Bild zeigt die Ehrenkompanie im Jahr 1989 beim Festumzug zum Kaunitzer Schützenfest

Seit einem Generalversammlungbeschluß wird die Gruppe der ehemaligen Könige zur Ehrenkompanie ernannt und es gehören nicht nur ehemalige Könige, sondern auch die aufgrund ihres Amtes zu Ehrenmitgliedern ernannte Schützen zur Ehrenkompanie. Zurzeit sind dies: Ehrenbrudermeister Heinrich Meermeier, Ehrenbrudermeister Josef Lakämper, Ehrenbrudermeister Peter Kulik, Ehrenoberst Bernhard Bröggelwirth und Ehrenoberst Seppel Laustoer. Genauso gehört natürlich auch unser Ehrenpräses Walter Schütte zur Ehrenkompanie.

Die Könige treffen sich aber nicht nur um den „König der Könige“ auszuschießen. Es gibt zu Anfang jeden Jahres eine Versammlung der ehemaligen Könige, runde Geburtstage feiert man gemeinsam. In loser Reihenfolge macht man auch gemeinsame Ausflüge, mal mit, mal ohne Damen. Aber nicht nur bei fröhlichen Anlässen stehen die ehemaligen Könige zusammen. Wenn einer von Ihnen zu Grabe getragen werden muss, übernehmen dieses 6 ehemaligen Könige und alle Anderen begleiten ihn auf seinem letzten Weg.

Erstmals fand der Wettbewerb „König der Könige“ 1974 im alten Schießstand am „Kaunitzer Krug“ von Otto Lauströer statt. Erster „König der Könige“ wurde Alfons Hemschemeier, König des Jahres 1966/1967. Alfons Hemschemeier hatte sein Pulver noch nicht verschossen: 1975/1976 wurde er zweiter Kaiser der St. Hubertus Schützenbruderschaft Kaunitz und später wir an dieser Stelle nochmals die Rede von ihm sein.

Schießen König der Könige 1974: sitzend v.L.: Alfons Hemschemeier, Ferdinand Meier Johannliemke, Jakob Balsliemke , Alois Brinktrine, Karl Schumacher, Josef Dresselhaus, Hermann Balsliemke, stehend v.L.: Alfons Grotendiek, Hubert Balsliemke, Konrad Vorbec

1975 bis 1980

Sein Nachfolger 1975 wurde Josef Dresselhaus. Er war der König des Schützenjahres 1963/1964. In Kaunitz und Umgebung war er mehr unter dem Namen „Kattenheider Jupp“ bekannt. Dies lag an seinem Wohnort an der Liemker Kattenheide. So findet man seine Nachkommen auch eher in den Regentenlisten der Liemker St. Michael Schützen wieder.

1976 sicherte sich ein Kaunitzer Schützen-Urgestein den Titel „König der Könige“: Der „Schwarze Meister“ Josef Franzlübbers, König des Jahres 1961/1962.

Kamen die ersten „Könige der Könige“ aus dem Dorf oder aus Liemke, so holte 1977 mit Konrad Vorbeck, genannt „Kurri“, König des Jahres 1969/1970 der erste waschechte Österwieher den Titel.

Der König des jahres 1959/1960 Josef Vorderbrügge, besser bekannt als „Tor Jupp“ nach seiner Gaststätte „Liemker Tor“ (heute übrigens unter der Leitung von Egon und Luise Fordkort unser Bataillons Lokal) wurde 1978 „König der Könige“.

1979 war Österwiehe wieder an der Reihe. Alfons Grotendiek, König 1965/1966, holte den Titel an die Österwieher Wapel.

Ein absolutes Novum gab es im Jahre 1980. Konrad Vorbeck reichte der Titel „König der Könige“ 1977 nicht aus. Er wurde in diesem Jahr „Kaiser der Könige“.

1981 bis 1990

1981 ging der Titel auf den ältesten Hof Liemkes. Ferdinand Meier Johannliemke, König des Jahres 1955/1956, wurde „König der Könige“.

Es war seine Idee, aber er ließ sich 8 Jahre Zeit um sich selber „König der Könige“ nennen zu dürfen. 1982 hieß der Titelträger Johannes Stüker.

Bernhard Johannliemke, König 1980/1981, aus der Marienstraße, auf dessen Anwesen der Wettbewerb viele Jahre stattfand, lies es sich nicht nehmen 1983 den Titel zu holen.

Mit „Geest Otten´s Paul, eigentlich Gärtnermeister Paul Klasbrummel wurde 1984 der König des Jahres 1976/1977 „König der Könige“.

1985 erwies sich der König des Jahres 1973/1974 am treffsichersten: Karl Schumacher wurde „König der Könige“.

Karl-Heinz, genannt „Charly“ Meier, König des Jahres 1978/1979 erlegte den Vogel 1986 und war somit „König der Könige“.

Um 1984/1985 König zu werden, musste er sich noch gegen den „Schirm“ seiner Frau durchsetzen, aber 1987 wurde Heinrich Güth ohne Probleme „König der Könige“.

1988 wurde Kaiser Alfons Hemschemeier auch „Kaiser der Könige“.

Der Gründer der Königsabteilung Johannes Stüker wurde 1989 „Kaiser der Könige“.

1983/1984 wurde Reinhold Kröger vom Ahornweg in Österwiehe König. 1990 holte er sich den Titel „König der Könige“.

1991 bis 2000

Hubert Balsliemke König des Jahres 1970/1971 wurde 1991 unter großem Jubel seiner Mitstreiter „König der Könige“.

1992 gab es den vierten „Kaiser der Könige“. Es war Josef Franzlübbers, der „Schwarze Meister“.

Der „König der Könige“ 1993 war Friedel Mersch, der König des Jahres 1989/1990.

Auch 1994 war „Kaiserwetter“. Mit Karl-Heinz „Charly“ Meier feierten die ehemaligen Könige ihren 5. „Kaiser der Könige“.

Otto Hakenewerd, König des Jahres 1991/1992, sicherte sich 1995 den Titel „König der Könige“. Leider verstarb er am 28.08. 1995 im Alter von nur 63 Jahren.

König war er 1981/1982. „König der Könige“ wurde Edmund Hukemann im Jahre 1996.

1997 hieß der „König der Könige“ Werner Wapelhorst König des Jahres 1994/1995.

Hans Setter, König des Jahres 1985/1986, holte sich 1998 den Titel „König der Könige“.

Alois Pagenkemper war 1990/1991 König der Bruderschaft. „König der Könige“ wurde er 1999.

Zum 75. Jubiläum der Bruderschaft im Jahr 2000 wurde holte der König des Jahres 1995/1996 Egon Förster den Titel des „Königs der Könige“.

2001 bis 2010

Nachdem Rainer Kröger 1997/1998 Regent der Bruderschaft war, holte er sich 2001 den Titel „König der Könige“.

Seine Amtszeit als stellvertretender Brudermeister beendete er 1993 mit dem Königsschuß. Nun kehrte Manfred Horsthemke 2002 als „König der Könige“ auf die oberste Ebene der Kaunitzer Schützen zurück.

Im Jahr 2000 regierte Karl-Heinz Berenbrinker die Bruderschaft mit großem Glanz. Nun, 2003 strahlt er als „König der Könige“.

Unser Fahrer vom Dienst, Hans Apelmeier, 1992 völlig überraschend Regent der Kaunitzer Schützen geworden, wird 2004 „König der Könige“.

Klaus Hundt, der Vater der „Fahnenbewegung“ wird 2005 „König der Könige“. In seiner Amtszeit als König 1996/1997 schaffte er es, die gesamte Schulstrasse in Österwiehe mit Fahnen zu versehen. Diese Aktion hat in ganz Kaunitz und Umgebung viel Nachahmer gefunden.

Peter Kropat, nach eigener Aussage, lange nur bekannt als der Schwiegersohn des „Schwarzen Meisters“, verselbständigte sich spätestens 2001 mit dem Königsschuß. 2006 trat er dann auch bei den Königen in die Fußstapfen seines Schwiegervaters Josef Franzlübbers und wurde „König der Könige“.

Lange fehlte der Name des Königs von 1986/1987 in der Liste der „Könige der Könige“: Aber 2007 korrigierte Ewald Vorderbrügge diesen Makel und wurde „König der Könige“.

2008, so dachte Rainer Kröger der Sprecher der Könige, wäre wieder ein gutes Kaiserjahr. Und somit wurde der König des Jahres 1997/1998 und König der Könige des Jahres 2001 „Kaiser der Könige“.

Ein besonderer Tag für Gerd Köhne, den König des Jahres 2004/2005: Zuerst Opa geworden und dann, zur Krönung, „König der Könige“ 2009.

2010 waren die Aspiranten auf den Titel nicht so sehr dicht gesät. Das Schießen war mehr als zäh. Doch als fast nichts mehr ging, kam Thomas Jacobsen, der König des Jahres 2008/2009, und wurde souverän „König der Könige 2010.

Ab 2011

2003/2004 war Dieter Pickert König. Jetzt wird er „König der Könige“ 2011.

Beim Königsschuß 2010 brannte Peter Lichtenauer wie eine Fackel. Nun beim „König der Könige“ Schießen ließ er es langsamer angehen. Ergebnis? Das Gleiche: „König der Könige“ 2012 Peter Lichtenauer.

Rudi Schumacher, König des Jahres 1988/1989 wurde in einem spannenden Schießen „König der Könige“2013.

Als Helfer, den Vogel weich zu schießen, angetreten, wurde der König des Jahres 2012/2013 und Ehrenbrudermeister Peter Kulik 2014 „König der Könige“.

Dreimal ist Walter´s Recht. Walter Kröger hatte zweimal das Nachsehen, 2013 wurde er von Rudi Schumacher auf der Zielgeraden abgefangen, 2014 schoß ihm ein sogenannter Helfer den Titel vor der Nase weg, aber 2015 wurde er ganz souverän „König der Könige“.

2016 gab es wieder einen spannenden Wettkampf. Am Ende war Klaus Lauströer, der König des Jahres 2010/2011 der Glückliche. Er repräsentiert die ehemaligen Könige 2016 als König der Könige.

2017 dachte sich Lothar Krogmeier, König des Jahres 2006/2007 und ehemaliger stellvertretender Brudermeister, wäre das richtige Jahr um sich mit dem Titel „König der Könige“ zu schmücken. Er traf und alle hatten das Nachsehen.

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